Regenromanze

Ein Gedicht von Katzenovia
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Die Tropfen durch das Morgengrauen schlendern,
und grau bleibt es, bedeckt die Helligkeit,
die Fensterläden sind vom Staub befreit,
es flüstert, tröpfelt, nieselt sich zu Bändern.

Das Lied der Vögel klingt ganz leise, schlichter,
sie kuscheln dicht gedrängt im Apfelbaum,
erzählen sich den letzten Sonnentraum,
in engen Gassen spiegeln blasse Lichter.

Der Nebel hat sich mit dem Tal verbunden,
er hängt gar feucht und schwer auf dem Gemüt,
das sich rasch gute Laune überzieht.

Zwei Häuschenschnecken haben sich gefunden,
zum Stelldichein, von Perlen fein besprüht,
sie freuen sich, dass man sich wiedersieht.


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Informationen zum Gedicht: Regenromanze

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28.08.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Katzenovia) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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