vergleichbar wie Tag und Nacht

Ein Gedicht von Karin Jünemann
wechselde Gewänder der unterscheidenen Wacht
manchmal auch Seelenbänder
es ist und bleibt eben ein Portpourie
der seligen Euphorie
der eingehauchten Gefühlen und Gedanken
vertrauen erlernen
vergessen was mal wichtig war
gilt eh als vergangen
obwohl denkbar Herz und Seele so stark daran hangen
ja gefangen in tausenden ungezählten Illusionen und Emotionen welche in dir wohnen
unzählige Tränen der zerplatzten Träume sich darin wiederfinden
oft genug mit sinnlosem Gewühle in den Gedärmen
hatten niemals wirkliches Erbarmen
sehr schlecht zu entkommen da Tränen hoffnungslos sich mehr als recht darin sich verfingen
mit unsichtbaren Fäden und Schlingen
Es zählenoft genug andere Dinge mehr
Liebe oder Feinfühligkeit eher langsam aber sicher zu Fremdwörtern werden
so eher Machtstreben und Gier wirklich neue Zier des Lebens werden

©K.J

Informationen zum Gedicht: vergleichbar wie Tag und Nacht

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08.06.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Karin Jünemann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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