Das Unsichtbare Dorf

Ein Gedicht von Joshua Coan
Der Mond
Steht tief und ist rot
In Pech verdunkelt
Alptraum Empfängnis
Glocken läuten auf den Dächern
Mein Kopf in einem Vogelkäfig

Im Hinterkopf ein Loch
Eine finstere Ahnung schleicht hinein
Vernarbt mein Gehirn und pflanzt fremde Augen
Ich will nicht, doch sie starren tief ein

Auf dem Stuhl schlaf ich ganz fest
Von Leib und Seele nur mehr ein Rest
Hab im Alptraum die ganze Wahrheit erblickt
Mein armer Geist, kehrte nicht zurück

Futter für die Großartigen Alten


JC

Informationen zum Gedicht: Das Unsichtbare Dorf

353 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
24.10.2019
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige