Unbeugsam

Ein Gedicht von Johanne Thomsen
Ich möchte wie eine Sternschnuppe vom Himmel fallen
und verglühen mit einen Lichtstrahl
der das Dunkel taghell erleuchtet so hell
wie meine Tage nur noch in der Erinnerung sind
Die Menschen werden in den Himmel sehen und sich etwas wünschen
Sie werden die Finger kreuzen und auf Erfüllung hoffen
Sie werden warten ob etwas passiert und enttäuscht sein
wenn nichts geschieht
Wenn der Tag die Nacht ablöst und
der Zufall dem Schicksal die Hand zur Versöhnung reicht
In diesem Augenblick verlieren die Uhren Zeit
und Mütter ihre Kinder
Es wird nicht mehr verhandelt
Türen werden geschlossen und die Auslagen der Schaufenster leergeräumt
Vielleicht wird es heute noch regnen
Unten am Fluss werfen dreiste Angler ihre Rute aus
und Steine springen übers Wasser um Kreise zu ziehen
Ein ganz normaler Tag zieht vorbei und selbst die Zeit ist entsetzt
wie schnell sie vergeht
manchmal ohne Spuren zu hinterlassen....

Johannne Thomsen

Informationen zum Gedicht: Unbeugsam

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21.01.2019
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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