Wissenswertes aus der Uniklinik

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
Medizinstudent bei OP dabei

"Ich hörte Sie assistieren mir heut?“
„Schön schön, dann komm`se ran!“
"Ja Herr Professor, bin sehr erfreut,
zumal ich ja was lernen kann!“

"Gut, machen wir hier`n kleinen Schnitt,
"So gross Herr Professor, meine Güte?“
„Komm se näher, kriegen ja gar nichts mit!"
"Wissen ja, zusehn, ist die"halbe Miete"!

"Seh`n se, ham wir`n schon, den"Übeltäter"!
Den nehm wir ihm doch gleich mal weg!“
"Aber Herr Professor"?"Später,später!“
„Und der„Kram“hier, ist auch ohne Zweck!“

"Herr Professor, darf ich mal was sagen?“
"Jetzt nicht, ich schneide, seh`n se doch!“
„Nachher dürfen Sie mich mal fragen!“
"Naja, aber braucht Er Die nich noch?“

"Na wenn ich sage,"das Zeug“ ist über,
ja, glauben Sie mir, dann ist das so!“
"Reichen se mir mal meine Brille rüber!“
„Sieht gut aus, man, was bin ich froh!“

"So, jetzt nähen wir Ihn noch zu,
und dann hat die "liebe Seele Ruh!“
"Scherz beiseite, was wollten Sie fragen?“
"Ja sind das nicht Nieren, Leber und Magen?“

"Oh, muss ich meine Brille mal haben!“
„Tatsächlich, sehr gut, Sie ham recht!“
"Brauch Er Die nicht, wollt ich fragen"?
"Ihre Theorie ist gar nicht schlecht!"

Informationen zum Gedicht: Wissenswertes aus der Uniklinik

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06.07.2011
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