welch eine zarte verzaubernde Stimme

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
Er sang mit schmelzend zarter Stimme,
und klimperte auf dem Flügel was.
Man war völlig weg, war hingerissen,
S`wurd so Manchem,"unter`m Gürtel nass".

Er war ein Meister seines Faches.
Und wahrlich, er verstand`s sogar,
einem Tränen ins Gesicht zu zaubern.
Selbst einem Säufer an der Bar.

Ja, Pianist war er, aus Leidenschaft.
Spielte mal hier, spielte mal dort.
Man sagt, selbst Frauen wurden schwanger,
nur wenn er sang das magisch Wort.(Liebe).

Und es kannte die Begeisterung,
für die Zauberstimm, kaum Grenzen.
Ja, ganz besonders Frauen wollten,
keine der Darbietungen schwenzen.

Und grad erklang in einer Kneipe,
schon wieder seine zarte Stimm.
Und jeder tat den Andern streicheln.
Einfach unglaublich, war schon schlimm.

Ja, er besaß halt eine Fähigkeit,
die kann man einfach nicht beschreiben.
Man "tat`s" auch schon mal, während er sang,
ja, direkt vor ihm, auf dem Flügel "treiben".

Informationen zum Gedicht: welch eine zarte verzaubernde Stimme

1.334 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
07.07.2011
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige