hoppla, hoppla, nich so wild ihr Lieben

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
Tierhaltung etwas übertrieben


Jeder weiss ja, wer ein Tier zu Haus,
nun, die müssen ja ab und zu mal raus.
Naja, nicht jedes, wie halt die Kleinen.
Was man nicht grad sagen kann, von Seinen.

Sie brauchen Auslauf, das ist wichtig,
Auch natürlich,“dazu“, das ist richtig.
Nun bisher war er stets „Kavalier“,
bracht`s eingewickelt da, raus zur Tür.

Doch mit der Zeit, wurd`s auch zu schwer.
Nein, se mussten ins Freie, ging nich mehr.
Ja, und das nun drob ,vom zehnten Stock.
Welch ein Bersten, er bekam ein Schock.

Ja, jeder Türrahm, der einst akkurat,
und rechtwinklig, ging in den Spagat.
Naja, um halt eben Platz zu schaffen.
„Was gibt’s denn da so blöd zu gaffen?"

Ranzte er grad bös die Nachbarn an.
„Ja, die Tiere brauchen Auslauf man!"
Auch drunt der Hauseingang, mein Lieber,
ging da in den "römischen Baustil" über.

Ach, wie freute sich die Herde gar.
Man, so lauter frisches Gras war da.
Und es "plumpste" dann auch,"pö a pö".
Dazu die Freudenlaute,“Tröröö,tröröö“.

Informationen zum Gedicht: hoppla, hoppla, nich so wild ihr Lieben

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18.08.2011
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