Grippe

Ein Gedicht von Janfried Seeburger
Scheißgrippe

Kreutz, Granaten, Rabenseckel,
mich hats erwischt jetzt, Gottverdeckel,
Die Zunge hängt mir aus dem Mund,
Nase läuft, gar nicht gesund.
Ich huste mir die Lunge wund.
Es schmerzt die Brust sowie das Herz,
ich keuche wie ein Walross jetzt,
Hals ist trocken, wie ein alter Ast.
Die Stimme die dazu dann passt,
es brennt die Stirn, und die Ohren sausen,
da ist nix drin, kein – aufgebrausen.
Man muss damit leben oder sterben,
vielleicht freun sich dann die Erben.

Janfried Seeburger 23.02.15

Informationen zum Gedicht: Grippe

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04.09.2015
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