Farbenblind

Ein Gedicht von Ingrid Bezold
Heute bin ich durch den Wind …
dünge eifrig Käsekuchen.
Zwischendurch lauf ich geschwind,
meinen Schlüsselbund zu suchen.

Schrill erklingt das Telefon.
Ich versteck´es unter´s Kissen;
denn ich ahn´beim Klingelton:
Nichts von all dem will ich wissen.

Heute bin ich durch den Wind …
auch für Schönes farbenblind.


(C) Ingrid Bezold

Informationen zum Gedicht: Farbenblind

57 mal gelesen
(2 Personen haben das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
28.02.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.