Verdammter erleidet Höllenqualen

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

Das Lebensende ereilt den Bösewicht,
als des Todes Hand ihm das Auge bricht,
nun irrt seine Seele ruhelos umher
im nebelverhüllten Grablichtermeer.

Es zieht ihn an die Stätten der Verbrechen,
wo sich an ihm all die Opfer rächen
für ihr jähes, qualvolles Lebensende,
das sie erlitten durch seine Hände.

Die Getöteten ziehen an ihm vorbei,
sie zerschlagen seine Knochen zu Brei,
immer wieder bis in alle Ewigkeit,
nicht einer zeigt dabei mit ihm Mitleid.

Der Mörder ist verdammt bis zum jüngsten Tag,
wie es vermerkt ist im Sühnevertrag
bis er als Käfer wiedergeboren wird,
der durch Fußtritte sein Leben verliert.
…………
Er schreckt in seiner Gefängniszelle
voller Panik aus dem Schlaf hoch,
den Alptraum durchlebt er immer wieder
und erlebt dabei Höllenqualen.

Informationen zum Gedicht: Verdammter erleidet Höllenqualen

13 mal gelesen
03.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
Anzeige