Sklavenbestrafung

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

Ein Menschenschinder mit Teufelsfratze
traktiert mit neunschwänziger Katze
halbverhungerte Elendsgestalt,
tobt sich an ihr aus mit roher Gewalt.

Peitschenhieb wirkt scharf wie eine Rasur
Schneidet tief in die Muskulatur
bis der Rücken einem Schlachtfeld gleicht,
dessen Grund unterm Blutschwall bald aufweicht.

Die Peitsche saust gnadenlos hernieder,
monoton rhythmisch, immer wieder
bis sie wunden Rücken skelettiert,
der Ausgepeitschte sein Leben verliert.

Informationen zum Gedicht: Sklavenbestrafung

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09.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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