Innere Leere im Herzen
-Fiktion -
-1-
Seine Seele ist gespickt mit Federkielen,
schwarze Tinte rinnt durch seine Adern
stapelweise zerreißt er das Büttenpapier,
bis zum Rand beschrieben mit Liebespoesie.
-2-
Papierfetzen regnen auf sein Herz hernieder,
entflammen dort, zerfallen zu Asche,
die vom Wind in alle Richtungen zerstäubt wird,
Himmel seiner Seele verdunkelt sich.
-3-
Die Nacht bricht an, mit ihr die Nacht seiner Seele,
wehklagend klingt der Nachtigallenruf,
im Herzen verspürt er unheilvolle Leere,
in die erkaltete Asche rieselt.