Im eigenen Weltbild gefangen

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

Er zimmert sich ein Weltbild zurecht,
alte Glaubenssätze sind die Stützbalken,
innere Mauern die Begrenzungen,
Ängste fungieren als Grenzwächter.
Gefühle werden eingesperrt in Höhlen,
Gelüste, Sehnsüchte ertränkt in Meeren.
Flächendeckende Überdachung
schottet seine Welt ab von der Sonne,
ihrem Licht und ihrer Wärme.
Auch die Liebe bleibt außen vor.

Informationen zum Gedicht: Im eigenen Weltbild gefangen

11 mal gelesen
05.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.