Alt werden

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Schlägt deine Haut die ersten Falten,
gehörst du fortan zu den Alten,
du spürst Schmerzen oft beim Gehen,
kannst ohne Brille nichts mehr sehen,
deine Ohren machen ständig schlapp,
statt Worte hörst du - Papperlapapp.

Deine Haare werden langsam weiß,
leichte Hausarbeit bringt dich in Schweiß,
wenn du lachst erscheinen Zahnlücken,
aua mein Kreuz, schreist du beim Bücken,
täglich häufen sich die Zipperlein,
dann erhälst du ihn – den Rentenschein.

© Horst Rehmann

Informationen zum Gedicht: Alt werden

26.08.2015
693 mal gelesen
1
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 1 Bewertung
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.