Gibt's ein schöneres Leben? ...

Ein Gedicht von Horst Fleitmann
Der Mensch empfindet oft sein Leben
wie auch sein Fühlen, Denken, Handeln,
als endlich und von Gott gegeben,
wie auch die Zeit zum Erdenwandeln.

Dabei zeigt die Natur uns allen,
dass nichts beginnt oder gar endet
es hat seit je ihr doch gefallen,
dass alles Dasein sich nur wendet.

Ein Baum, der noch so groß und alt,
auch wenn er tausend Jahre lebt,
er wandelt nur seine Gestalt,
wenn er sich ins Nirwana hebt.

Er düngt den Boden irgendwann,
der neues Leben bringt hervor.
Es sprießen Blumen, Gras und dann
wird alles blüh’n wie nie zuvor.

Der Tod, das Leben, ist enorm.
Auch bei uns Menschen ganz bestimmt,
in jeder neuen Lebensform
die die Natur uns gibt und nimmt.

Wer weiß denn schon ob Du und ich
oder der Nachbar neben Dir,
gelebt als Vogel schon, als Fisch
oder als urzeitliches Tier.

Auch ich war sicher Pflanze schon
war Wasser, Luft in früher Zeit.
Das Dasein ist der stete Lohn,
mit der uns die Natur erfreut.

Informationen zum Gedicht: Gibt's ein schöneres Leben? ...

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20.04.2016
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