Feueralarm

Ein Gedicht von Heinz Säring
Wenn alles im Leben im Gleichklang hinzieht,
gewöhnt man sich schnell dran, dass garnichts geschieht.
Doch kommt es dann plötzlich, so ist es mitunter,
herrscht Hektik und Panik, das ist ja kein Wunder.

Seit langem hat keiner an Feuer gedacht.
Jetzt Feueralarm, so um drei in der Nacht,
hat schnell die Gemeinde in Aufruhr gebracht.
Auch Max, unser Bester, ist ganz schnell erwacht.

Die Hosen, die Stiefel, fast ist er komplett -
"Wo ist bloß mein Helm, Frau?" "Der liegt unterm Bett. -
Doch vorsichtig, Max, darum muss ich dich bitten,
er ist ziemlich voll, tu mir ja nix verschütten!"

Informationen zum Gedicht: Feueralarm

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12.08.2011
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