Wörtlich genommen

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Steinreich möcht´ mancher gerne sein,
das Schicksal kam dem Wunsch entgegen,
so haben mit dem Nierenstein
viele im Krankenhaus gelegen!

Sie hatten das s o nicht gemeint,
beschimpften die Fortuna.
Doch nachdem man sie entsteint,
war alles wieder prima!

Wird so das Unglück repariert
indem das „Un“ gestrichen
ist ´s Glückshormon schnell aktiviert,
das noch zuvor entwichen.

Beim „Wünsch-dir-was“ geht oft was schief,
betrifft ´s die Gier auf alles.
So handeln Geister, die man rief
ganz wörtlich in dem Fall des Falles!

Informationen zum Gedicht: Wörtlich genommen

14.09.2014
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