Vergeudet

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Die Zeit steht still –
ein ungewöhnlich Halten
nichts gibt es dabei zu gestalten
auch reger Geist hilft hier nicht viel

Im Unruh ein Gedankenwirr
das aus dem Warten schöpft
die Stimmung ist wie zugeknöpft
im Stillstand herrscht Verzweiflung schier.

Die Ungeduld der größte Feind
gestohlene Zeit der Zwang zum Warten
ein Stück der Lebenszeit verraten
verpaßt ganz unnütz wie es scheint!

Informationen zum Gedicht: Vergeudet

25.06.2015
367 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.