Liebesbrief an eine Ungenannte

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Liebesbrief an eine Unbenannte

Kein Vöglein bringt mir einen Brief von dir,
trotz meiner Sehnsucht, die in mir
zu dir, oh Göttliche entbrannt.
Ja, göttlich nenn´ ich dich und habe dich genannt
berührst du mich mit zarten Frauenhänden,
so drängt es mich, dir diesen Brief zu senden
in dem ich , Liebste, dir auf ewig Treue schwöre.
Ich bin entzückt, sobald ich deine Stimme höre,
mich dein wunderwirkend Augenglanz
betört und oft verwirrt mich ganz.
Getrennt von dir ist wie ein stiller Tod.
Komm und umschließe meine Not!
Dein will ich sein auf ewiglich,
der, der mit Engeln dich verglich.***

*** Dein treuer Friederich.
Da es ein Brief ist, kann die letzte Zeile
auch eine Unterschrift tragen

Informationen zum Gedicht: Liebesbrief an eine Ungenannte

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29.04.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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