Er begreift nicht

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Greifbar nicht der Wolkenberg,
greifbar nicht der goldene Stern.
Ach, der Mensch griff ´s nur zu gern
doch zu klein ist er, der Zwerg.

Wär´ gern ehrlich, wär´ gern gut
doch zu menschlich ist sein Tun,
keine Sünde lässt ihn ruhen.
Also bleibt es beim Bemühen,
also bleibt er Tunichtgut!

Glaubt er sei ein Ebenbild
seines Schöpfers, seines Herrn
und so glaubt er nur zu gern
an den Gott der würfeln spielt.

Greifbar nichts – hat nichts begriffen,
der als Krönung sich gefällt,
glaubt sich Herrscher dieser Welt
und zerschellt an deren Riffen.

Informationen zum Gedicht: Er begreift nicht

15.10.2014
390 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.