Schönheit

Ein Gedicht von Hannah Park
Täglich verzweifelt,
wegen des Ausseh'ns,
der Wunsch nach der Schönheit,
immer am Anstreb'n.

Reden hilft nicht,
also reden wir nicht mehr,
ziehen uns zurück, in uns'ren Dickicht,
weinen ' paar Tränchen, draus wurde ein Meer.

Der Frust frisst sich hinein,
unser Gespür dafür ist fein,
wir merken, wie wir verschwinden,
oder besser gesagt: Wir wollen verschwinden...

Fühl'n uns ausgelaugt und leer,
wollen keine Hilfe mehr,
unser Problem versteht doch niemand,
es wird uns gereicht, niemals eine Hand!

Andere werden über uns reden!
Sie werden nur lästern,
nur das Negative sehen,
Sie werden nur lachen, uns runtermachen!

Wut!
Hass!
Verzweiflung!

Keine Hoffnung!
Keine Hilfe!
Kein Verständnis!

Nur ein schwarzes Loch, wir fallen hinein.

Doch wir können entkommen!
Was ist schön an uns?
Nichts? Falsch!
Wir haben die Leiter erklommen!

Letzte Stufe,
niemand wird uns 'runterziehen,
In uns'rem Kopf erklingen die Rufe:
Du schaffst es nicht!

Doch wir kämpfen weiter,
haben hinter uns die Leiter,
sind wieder in der normalen Welt,
wo es uns jetzt gut gefällt.

Denk dran:
Du bist schön,
Du bist nett,
Du bist klug,
Alles andere, was der Kopf sagt, ist Betrug!

Informationen zum Gedicht: Schönheit

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29.03.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hannah Park) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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