MEIN ICH

Ein Gedicht von Hannah G. A.
Mein Ich, wo ist es denn nur hin..
Zur Zeit weiß ich nicht wer ich bin.
Auf Eis hab ich jetzt einen Gammer,
obwohl ich kein´s mag, welch ein Jammer.

Als ich vor kurzem zur Monika reiste,
hatte ich´s plötzlich in der Leiste.
Ach da hat sie einen Bruch
und ich ihre Schmerzen, welch ein Fluch.

Dann muss ich weinen, fühl mich allein,.
Ruth ruft an, oh welche Pein.
Sie läuft heulend durch die Gassen,
denn ihr Mann hat sie verlassen.

Ja, das ist die aktuellste Nummer,
jetzt habe ich für sie Liebeskummer.
In der Brust einen stechenden Schmerz,
na, wer hat´s denn jetzt am Herz.

Das Leben ist manchmal schon gemein,
ich bin mit mir fast nie allein.
Neue Gedanken – ich überprüfe geschwind,
ob es auch wirklich die meinen sind.

Ich kann Emotionen und Schmerzen spüren,
die mir tatsächlich nicht gehören.
Wie kann das sein, wie geht das, wie?
Die Antwort lautet Empathie.

Informationen zum Gedicht: MEIN ICH

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10.10.2012
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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