Mittschweben

Ein Gedicht von Goldene Acht
Sie ist weder Realität noch Traum,
doch fest und stark wie ein großer Baum!
Eine unglaubliche Welt namens Mittschweben:
Gefühle, Gespräche bis zum Erbeben ...

Das Spüren ist echt und ich bin wach!
Die Gefühle tosen wie ein wilder Bach.
Trotz aller Intensität können die Augen nicht sehen.
Die Übung besteht darin, mit dem Herz zu verstehen!

Wie lange soll ich diesen Zustand noch proben?
Mein Verstand möchte längst toben statt loben.
Zahlt sich die Geduld am Ende doch aus?
Und bringt sie unsere Seelen nach Haus?

In Mittschweben haben sie sich gefunden,
unter größten Schmerzen hin und her gewunden!
Erhalten sie bald den irdischen Lohn
für Müh und Entbehrung oder doch bloß Hohn?

Mein Herz spricht voll Zuversicht: alles wird gut.
Vertrau weiter und beweise großen Mut!
Der Kuss ist die Brücke zwischen den Welten
und darf als zarter Beweis für den Geist gelten!

15. Februar 2017

Informationen zum Gedicht: Mittschweben

45 mal gelesen
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07.07.2017
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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