Die Wahl

Ein Gedicht von Friedrich Graf
Die Wahl

"Siehst du das Loch im Boden,
drei Meter tief und weit?
Ich grub es aus Verzweiflung
mit großer Bitterkeit.

Ich grub es, weil du sagtest
ich wäre klein und schwach,
und deshalb schautest lüstern
den Muskeln-Männern nach.

Hab ich nun deine Achtung
hiermit nicht schwer verdient,
und mit der harten Arbeit
mein schwach sein jetzt gesühnt?

Lehnst du mich ab mein Mädchen,
dann bleibt mir keine Wahl,
als dich hinein zu stoßen,
trotz meiner Seelenqual.

Sprich, liebst du mich jetzt wieder,
darf ich mich glücklich freu`n - - -,
denn sonst, das ist die Wahrheit,
spring ich zuerst hinein!!!

****

(© Friedrich Graf)

Informationen zum Gedicht: Die Wahl

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03.11.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Friedrich Graf) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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