Andalusischer Schäfer

Ein Gedicht von Friedrich Graf
Andalusischer Schäfer

Von dem kahlen Hügel klingt
zart geschlagener Akkord -
und die Melodie sie schwingt
sich verzehrend weiter fort.

Sitzend auf bemoosten Fels,
streicht der Hirt die Saiten wund,
eingehüllt im warmen Pelz
strömt ein Lied aus seinen Mund. - - -

Seine Herde steht am Hang,
hungert sich durchs karge Grün. -
Schweigend lauscht sie dem Gesang - - -
und so denkt sie nicht ans flieh´n.

****

(© Friedrich Graf)

Informationen zum Gedicht: Andalusischer Schäfer

11.11.2016
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