Wo blieb die Zeit?

Ein Gedicht von Franz Jarek
Du bist allein.
Der Mond scheint in dein Zimmer rein.
Die Sterne
stehen am Himmelszelt,
du denkst wie klein ist doch die Welt.
Vieles geht dir durch den Kopf,
du siehst dich noch als kleinen Drops.
Wo sind all die Jahre hin?
Wer hat sie gestohlen?
Gestohlen hat sie mir die Zeit,
die Ewig rennt Richtung Unendlichkeit.
Schau ich zurück es war auch schön,
vieles erlebt,vieles auch gesehn.
Beruhigt kann auch ich irgendwann gehen.
Alles lass ich dann hinter mir,
geh aus dem Zimmer und schließe die Tür.
Vielleicht denkt ihr noch ein wenig an mich,
doch dann geht euer Leben weiter,
und ihr vergesst mich.
Doch auch für euch kommt die Zeit,
Wo der Mond in euer Zimmer scheint.
f.j.09.08.2019

Informationen zum Gedicht: Wo blieb die Zeit?

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08.08.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Franz Jarek) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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