Träume am Fenster.....

Ein Gedicht von Franz Jarek
Da sitzt er am Fenster,
Tag ein und Tag-ein und Tag-aus.
Die Tage sind kurz,
die Nächte sind lang.

Einst war er gefragt,man brauchte ihn.
Einen 40tonnen Truck,
vertraute man ihm.

In ganz Europa unterwegs,
er kannte fast jede Straße und jeden Steg.
Er glaubte immer unsterblich zu sein,
doch die Zeit holte ihn irgendwann ein.

Erst kam dieses,dann ein anderes weh weh,
eh er sich versah,
war die Zeit zu ende, und er war auf der Straße allein.

Heute sitzt er am Fenster,
die Jahre ziehen an ihm vorbei.
Oft verflucht,
dann doch geliebt,
doch die Zeit kommt nicht zurück.

Er schaut in den Tag und fragt sich,
was der nächste Tag ihm bringen mag.

So ziehen die Jahre an ihm vorbei,
die Straße gab ihn irgendwann frei.
Man brauchte ihn nicht mehr.
Oft fragt er sich,wann ist es soweit.
Vergessen wird keiner,
sein Truck der steht für ihn schon bereit.

Irgendwann nimmt er sein Lenkrad wieder in die Hand
und fährt mit dem Truck in ein unbekanntes Land.
f.j.04.10.2018

Informationen zum Gedicht: Träume am Fenster.....

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07.10.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Franz Jarek) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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