Ich bin... oder ...The Highway to Hell ist gesperrt.

Ein Gedicht von Franz Jarek
Ich bin was ich bin.
In der Zwangs-Jacke war ich schon drin.
Irgendwann ließ man mich raus.
Heute bin ich was ich bin.

Viele stören sich an mir,
mir egal,
wie der ein oder andere das find.

Penner-Rocker-Blumenkind.
Haare lang,
Stirnband an,
mit über sechzig darf das sein.

Es dauert auch nicht mehr lang,
dann kommst du auch ins Altersheim.
Ich nutz die Zeit,
um noch einmal Verrückt zu sein.

Schaut euch doch den normalen Wahnsinn an.
Wohin bringt er uns?
Wir schauen in den Abgrund rein.

Niemals richtig Lachen,
Kriecher gibt es doch genug.
Brustwarzen sind schon abgenutzt.
Tag für Tag werden sie kleiner gestutzt.

Lach mich Tod,
muss das den sein,
nur wegen dem ein,
oder anderen Geldschein.
Lieber bleibe ich Verrückt.
Lieber Lach ich über mich,
als vor anderen ich zu Boden kriech.

Anpassen,
das mach ich nicht.
Ich will bleiben,
wer ich bin.

Bringt die Harly mich vors Tor.
Petrus dann nach hinten Ruft.
Rockeralarm vorm Himmelstor.
Von hinten eine Stimme schreit.
Komm lass ihn rein,
ist gerade Party-Time.

The Highway to Hell ist gerade gesperrt.
Es gibt keinen
der die Kohle zum HEIZEN in die Hölle fährt.
f.j.03.10.2014

Informationen zum Gedicht: Ich bin... oder ...The Highway to Hell ist gesperrt.

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03.10.2014
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