Galgenvögel............

Ein Gedicht von Franz Jarek
Zwei verschobene Gestalten,
zwei Galgenvögel sitzen am Tisch,
und spielen Poker.
Der eine zieht den Revolver.
Der andere das Messer zieht.
Beide fallen Tod auf den Poker-Tisch.
Der eine hatte vier Asse,
der andere auch.
Acht Asse lagen auf dem Poker-Tisch.
Keiner von den Assen mehr sticht.
Der Teufel hatte die Karten gemischt.

Das Spiel,
spielen wir täglich,
einer beutet den anderen aus.
Am ende sind wir alle Verlierer.
Der Einsatz der liegt auf dem Tisch,
nur nehmen kann ihn keiner,
weil die Welt in Stücke bricht.
Nicht der Verstand regiert die Welt,
die Dummheit hat die guten Karten in der Hand.

Der Teufel hat es wieder mal geschaft,
uns einzureden das er auf Erden hat keine Macht.

f.j.12.05.2015

Informationen zum Gedicht: Galgenvögel............

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12.05.2015
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