Obwohl er keine Platzkarte hatte, platzte ihm der Kragen.

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Ich denke, wir sind an dem Punkt,
wo der Geduldsfaden reißt,
weil das Leben oftmals affig ist.
Überall wo du hinschaust,
da siehst du eine Menge Mist.

Sogar Optimisten sehen schwarz,
weil es nur noch Berg ab geht.
Selbst unsere heilige Madonna,
dieses Chaos nicht versteht.

Es werden weniger Kinder geboren,
denn Alles ist unsäglich teuer.
Viele fragen sich sehr ernsthaft,
warum ist ein Leben nicht geheuer?

Das Kriegstauglich in Europa,
frisst die Menschen langsam auf.
So nimmt unser schönstes Leben,
krass traurig einen negativen Verlauf.

Redliche Menschen, die unter
unwürdigen Missständen leiden,
platzt nun wohl bald der Kragen.
Sagt mir bitte ehrlich, meine Lieben,
so viel Unsinn kann doch nicht mal
eine Schmusekatze vertragen.


(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz

3. Juli 2026







mageba

Informationen zum Gedicht: Obwohl er keine Platzkarte hatte, platzte ihm der Kragen.

31.08.2026
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