An deiner Seite

Ein Gedicht von Daniela Leiner
Wie sind wir so frei,
in reinlich jungen Stunden,
fern von Urteil, Norm und Pflicht,
einander tief im Inneren herzverbunden.

Und wenn ein neuer Morgen ruft,
ist ein weiterer Tag bereits erwacht,
verlassen des Träumers schläfriger Blick,
hinter uns gelassen den Trübsinn vorheriger Nacht.

Wie sind wir so frei,
in reinlich jungen Stunden,
fern von müssen, wollen und haben,
an nichts und niemanden fest gebunden.

Und wenn die letzte Blüte verwelkt,
schenk' ich dir zum Abschied einen Kuss,
streicht der Wind sanft über deine müden Lider,
bleib' ich an deiner Seite, bis zum vermeintlichen Schluss.

Informationen zum Gedicht: An deiner Seite

10.09.2018
436 mal gelesen
1
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Daniela Leiner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.