Die Maske

Ein Gedicht von Daniela Greißl
Der Augen Blick
ist gläsern und leer,
doch menschliches Geschick,
das hift dabei sehr.

Strahlende Augen,
ein lächelndes Gesicht,
wird dir den Atem rauben,
groß scheint des Glückes Gewicht.

Eine bittere Täuschung,
sie ist stark nach außen,
doch innerlich fehlt der Schwung,
die Lebenslust ist draußen.

Die Maske ist jetzt
das neue Gesicht,
denn sie sich festsetzt,
und das Alte zerbricht.

Verletzungen werden verdeckt,
doch der Schmerz, der bleibt,
die Sehnsucht wurde geweckt,
die das Alte wieder befreit.


(Daniela Greißl 04.05.2012)


--> www.daniela-greissl.de.tl

Informationen zum Gedicht: Die Maske

24.05.2012
1.979 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.