Eine Handbreit Himmel

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Seit du da bist,
trägt der Regen Handschuhe.

Er berührt die Fenster
vorsichtiger als früher,
als wüsste er,
dass hinter dem Glas
mein Herz liegt —
ein kleines Tier aus Glaswolle,
das bei deinem Namen die Augen öffnet.

Du sagst nichts,
und doch verschiebt sich
der ganze Himmel
um eine Handbreit
zu mir.

Informationen zum Gedicht: Eine Handbreit Himmel

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19.05.2026
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