Eben war da noch Meer

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Nach dem Aufwachen
noch ein wenig traumseln.

Ich halte die Augen geschlossen,
suche den Weg zurück.

Eben war da
ein Meer.

Ich warte,
bis die letzte Welle
meine Füße erreicht.

Dann schlage ich
die Decke zurück.

Meine Füße berühren
den kühlen Boden.

Draußen zieht jemand
die Mülltonnen über den Hof.

Informationen zum Gedicht: Eben war da noch Meer

12.10.2026
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