Der Preis fürs Bleiben

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Die Zeit spinnt dich allmählich ein
zum späteren Verzehr.
Im Kokon bist du ganz allein,
das Atmen fällt dir schwer.

An ganz besonders dunklen Tagen
füllt sich dein Herz mit Unbehagen.
Du hörst die Welt nur wie von fern.
Hier lebst du nicht mehr richtig gern.

Und irgendwann, ganz still und leis‘
geht etwas in dir aus.
Bequem warst du, zu hoch der Preis.
Hier kommst du nicht mehr ‘raus.

Informationen zum Gedicht: Der Preis fürs Bleiben

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05.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.