GEFANGEN

Ein Gedicht von Besim Xhelili
Grüß mich noch einmal mit jener Lebendigkeit.
Meine Hand bleibt kraftlos nach deiner ausgestreckt.
Ich rief innerlich teure Erinnerungen wach, o Freundin.
Die Nacht stieß mich in den Kerker, du so fern und doch tief in mir.
Mein Inneres ist eine einzige Wunde, ich vergehe vor Sehnsucht nach dir.
Wo immer ich auch hintrete, vergieße ich eine Träne in Erinnerung an dich.
Der Tag kommt ohne Einladung, ich sterbe einst lautlos.

(Aus dem Albanischen: Kurt Gostentschnigg)

Informationen zum Gedicht: GEFANGEN

21.09.2019
410 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.