Vieh...

Ein Gedicht von Bernd Tunn
Bei lauten Rattern Wächter lachen.
In Waggons die Ängste wachen.

Kommender Ort kein Erleben.
Aussortiert zum nicht mehr leben.

Durch die Bretter Sterne funkeln.
Keiner wagt auch nur zu munkeln.

Sind nur Vieh zum Sterben richtig.
Anderes hier kaum wichtig.

Die Gemüter fast wie Eis.
Davidsstern ein hoher Preis.

Schornstein qualmt in den Himmel.
Vor den Öfen viel Gewimmel.

Bernd Tunn - Tetje

Informationen zum Gedicht: Vieh...

22 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
17.11.2021
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige