Gesetzliches Töten!

Ein Gedicht von Bernd Tunn
Es graut der Morgen.
Vieleicht zu schnell.
Mann sitzt grübelnd.
Gedanken nicht hell.

Eine Glocke läutet
hell und schrill.
Ruft zum Töten
wie`s Gesetz es will.

Die Zelle geöffnet.
Ein letzte Mal.
Durch dunkle Gänge.
Keine Wahl.

Baumelnder Körper.
Ruhe kehrt ein.
Gesetzlich beschaut.
Muss wohl so sein.

Eine hölzerne Kiste
wartet auf ihn.
Vieleicht hat Gott
ihn doch verzieh`n.

Informationen zum Gedicht: Gesetzliches Töten!

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06.08.2016
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