Griff nach den Sternen

Ein Gedicht von Alke Jeskulke
Wie oft hab ich nach den Sternen gegriffen
meine Hände haben ihr Ziel nie erreicht.
Hab voll Sehnsucht geschaut nach Segelschiffen
die auf den Wellen scheinbar so leicht
mit weißen Segeln getanzt vor den Winden.
Wollte auf ihnen neue Länder finden.

Wie oft habe ich an ein Land gedacht ,
in der Ferne, wo alles so rein und so gut.
Habe mich auf den Weg gemacht
voller Hoffnung und voller Mut.
Ich bestieg im Hafen ein festes Schiff.
Doch der Wind trieb es auf ein Felsenriff.

Verweile dort nun seit vielen Jahren
stehe am Strand, und schaue aufs Meer,
wo unter Segeln die Schiffe fahren.
Doch keins trieb wieder zum Felsenriff her.
Nur wenn die Sonne im Meer versinkt
der Sterne Licht neue Hoffnung mir bringt.

Alke Bolte 2011

Informationen zum Gedicht: Griff nach den Sternen

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25.08.2013
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