Kommentare zum Gedicht von "Vielleicht falsch entschieden"

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2. Eintrag von Gast 18.03.2019 um 14:38

Auweia, jetzt habe ich mein Fett abbekommen. Als Kinder haben wir die Welt mit anderen Augen gesehen. Ich wollte eigentlich nur auf das Vogelelend auf der Insel Malta hinweisen. Da kann man auch außerhalb der Vogelflugsaison die Wälder und Waldkanten voller Schrotpatronen sehen. Im Gedicht ist es jedenfalls lustig, wie aus einem Spatz ein Truthahn wird. Vielen Dank. Ich habe mich trotzdem gefreut.
1. Eintrag von Reinhold Paulus - H. 18.03.2019 um 13:12

Zitat:
Als Krampe diente ein Stück dicker Draht,
um ein Vogelleben zu beenden.

Hallöchen
einstiger Piepmatz-Fänger (lieber) Wolf-Rüdiger Guthmann.
Manche Erwachsene mögen sich an ihre Jugendsünden nicht mehr erinnern.
Aber unschuldig ist keiner!
Nun ja, einem Vogel ist das Ende gleich, ob in einer Draht - oder Plastikmüllschlinge und er hat sein Leid schneller hinter sich, als gequälte Viecher in der Massentierhaltung.
Würde man als Tier auf die Welt kommen, wer möchte nicht ein Flugtier sein?
Was nützt dem Elefanten seine Stärke, (Wilderer) was den Fischen der tiefste Meeresgrund, der auch zur Müllhalde wird. Dann lieber ein Vöglein!

Wenn ich ein Tier sein müsste,
ich wüsste, was ich wählte.
Ich vögelte auf einem Baum
als Super-Star im Frühlingstraum,

und trällerte als Nachtigall,
den Dichter weckend allemal,
der schreiend wie ein Papagei
sein Fenster frühe schließt um drei.

Ein grausam Schicksal wäre mir
wenn ich als Drossel armes Tier
nach Atem ringend hinge
gedrosselt in der Schlinge

vom drahtig ungut Rüdiger,
als Menschenwolf kein Gütiger.
Denn wer verschlang den Truthahn?
Der Feinschmecker Herr Guthmann!

LG P.
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