Kommentare zum Gedicht von "Der einsame Schwan"

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3. Eintrag von Simon Käßheimer 21.03.2026 um 17:55

2. Eintrag von Simon Käßheimer 21.03.2026 um 17:54

1. Eintrag von Ingrid Bezold 21.03.2026 um 09:43

Liebe Lisa,
in deinem Schwanengedicht vermittelst du der Alterseinsamkeit Würde.
Solange die langjährigen Freunde noch leben, ist alles so selbstverständlich....
Im Alter steht mancher alleine da ( ich war die Jüngste in unserem Kreis und kann das gut nachvollziehen) und vermisst diese Vertrautheit, die man in neuen Verbindungen selten oder nicht mehr findet. Vielleicht, weil man schon lange alleine lebt und dabei egoistischer und verletzbarer wird.
Deine Worte wirken lange nach...
Liebe Grüße ins Wochenende
von Ingrid
Dein Kommentar:
Liebe Ingrid,
ich möchte öfter das Telefon nehmen, um mit bestimmten Personen etwas zu besprechen, sie etwas zu fragen, sie einfach nur zu hören. Doch das Leben hat um mich herum alles ausgelöscht. Meine Welt existiert praktisch nicht mehr. Was mich umgibt, hat nichts mehr mit meinen Erfahrungen zu tun, mit meiner Gefühlswelt, mit meiner Wertevorstellung. Heute definiert sich Leben anders als früher. Eine zeitlang habe ich Schritt gehalten, weil ich ein lebensfroher Mensch bin, aber ich bin müde geworden, das zu werden, was ich nie werden wollte. In manchen Gedichten bin ich dann vorhanden. So, wie ich paar Augenblicke lang anscheinend bin, bis die Verse enden. Danach bin ich ein Gemisch von dem, was ich bin und von dem, was ich mich bemühe zu sein.
Danke für die Worte und hab ein schönes Wochenende wünscht Lisa.