Profil von Thomas De Vachroi

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Anzahl Gedichte: 16
Anzahl Kommentare: 7
Gedichte gelesen: 284 mal
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Titel
16 Die Straßen so trist und grau 21.03.26
Vorschautext:
In den Straßen die trist und grau,
versteckt sich mancher Mann und auch Frau.
Im Schatten der Gesellschaft sie hausen,
kaum Hoffnung und Trost im draußen.

Ohne Obdach, welch bitteres Wort,
die Gesellschaft, sie vergibt keinen Ort.
Kein Dach über dem müden Haupt,
Hunger und Kälte die Sinne raubt.

Doch inmitten all dieser Einsamkeit,
gibt es ein Fleckchen mit Zeit und Geleit.
...
15 Die Suche nach dem Glück 21.03.26
Vorschautext:
Im Zuge unseres Erdenlebens
schaut man oftmals vergebens,
nach vorn und zurück –
sucht ständig sein Glück.

Es ist mal da und wieder fort,
finden kann man es an jedem Ort.
Die Bereitschaft zu einem glücklichen Leben
wurde jedem von uns mitgegeben!

Auch wenn das Glück mal verloren geht
und der Wind des Lebens alles verweht,
...
14 Was sind Helden 21.03.26
Vorschautext:
Was sind Helden in dieser Zeit,
die mit lautem Getöse
Fragen nach dem Warum und Weshalb ganz
zielbewusst vertreibt?!

Helden sind nicht, die Kriege beschwör`n –
die Freiheit und Gott proklamieren
und damit im Grunde nur ihr eigenes Ego
betören!

Helden sind nicht, die sich dem Schönreden
verschreiben,
...
13 Angst vor der Zukunft 21.03.26
Vorschautext:
Leben – manchmal bleibt die Angst davor,
wenn Zukunft im Nichts verschwindet
und kein Traum sich mehr streckt zum
Himmel empor!

Wenn zersplitterte Wirklichkeiten nur
noch bleiben,
zerborstene Gewissheiten quälen,
wenn dem Lauten und Schnellen
Stille und Sinnhaftigkeit enteilen!

Wenn das Ausbrechen auf Höhen der Geistessuche
...
12 Nicht zum Guten! 21.03.26
Vorschautext:
Die blanke Wut packt mich,
daß sonnenklar erkennbar ist,
wie das Bild der Menschlichkeit verändert
täglich sich!

Nicht zum Guten – nein, das wär` zu schön,
die Könner dieser großen Tugend
lassen sich selbst im Kreise der Mächtigen
gar nicht mehr sehn!

Ein Mensch bringt sich und seine Familie um,
verweist auf das Versagen dieser Gesellschaft –
...
11 Ostern 21.03.26
Vorschautext:
Wenn Ostern kommt gleich nach dem Winter –
freuen sich auf das Fest nicht nur die Kinder!
Es hoppeln die Hasen entlang den Fluren
und die Eierproduktion läuft auf vollen Touren.

Bunt und schillernd kommt das Fest daher –
die Geschäfte rüsten sich auf immer mehr!
Der Konsum erlebt eine große Blüte –
man kauft Quantität und kaum noch Güte!

Keiner sich tatsächlich Gedanken macht,
was einst geschah in dieser Nacht.
...
10 Rückblick 21.03.26
Vorschautext:
Ich habe gerne gelebt,
habe gemacht und getan
und irgendwie doch immer zwischen den
Welten geschwebt!

Ohne Wenn und Aber stets geglaubt,
wurde doch im tiefsten Vertrauen
oft mancher der großen Träume geraubt!

Ich habe gelacht, geweint und gelitten,
manch` Fahne habe ich hoch gehalten
und doch ist nicht selten ein Band wie
...
9 Menschen! 21.03.26
Vorschautext:
Menschen betteln, sie frieren, haben kein Zuhaus` –
sie zieh`n sich zurück in ihre Welt
und mancher findet trotz aller Mühen
nicht aus dem Elend heraus!

Menschen hungern auch in unserem Land,
steh`n an Supermärkten und Geschäften am Zaun
und sind oft für immer ins Abseits verbannt!

Menschen wachsen auf ohne Ziel und Ideal –
werden getrimmt allein für`s Konsumieren
und denken, dies sei des Lebens erste Wahl!
...
8 Schriftzüge des Lebens 15.03.26
Vorschautext:
Die Schrift ist uns allen wohlbekannt,
doch kaum mehr geht sie aus der Hand.
Es wird gekrakelt, teilweise noch schön geschrieben,
doch scheint die Feder aus dem Alltag längst vertrieben.

Der Computer hält uns fest im Bann –
man tippt, statt dass man noch schreiben kann.
Auf dem Bildschirm tanzen nun die Lettern,
von nüchtern bis zu barocken Rettern:

Calibri Light macht’s hell und fein,
Calibri will seriös gern sein.
...
7 Lügen und Heuchelei 15.03.26
Vorschautext:
Das Lügen geht heutzutage mit
der Heuchelei einher –
man redet von Freundschaft
und tummelt sich munter als
Soldat im Feindschaftsheer!

Das Schlechteste gemalt in bunten
schönen Farben
verleiht der Verdummung Größe
und hinterläßt doch im Grunde
nur ernstzunehmende Narben!

...
6 Sie stahlen uns die Sterne 15.03.26
Vorschautext:
Die Kinder, geboren in Asche und Brand,
pflücken statt Waffen nun Blumen im Sand.
Ihre kleinen Hände, gezeichnet von Narben der Zeit,
formen aus Lehm eine neue Wirklichkeit.

Die letzte Fabrik, verrostet und stumm,
wird von Waldreben leise überwuchert,
und wo einst Panzer ihr Heulen erhoben,
singen nun Grashüpfer ihr uraltes Loben.

Und wir?

...
5 Als Bär war ich ein stolzes Wappentier 09.03.26
Vorschautext:
Als Bär war ich das stolze Wappentier
einst stand ich – jetzt sitz ich hier!
voller Kummer und großem Leid
meine beste Zeit ist nun vorbei!

Der Sturm der Ignoranz über diese Stadt hinzog
der Menschen Sinn und Stolz nichts mehr wog.
Verödet Geist und die Vision –
für Menschen kaum Arbeit und schlechter Lohn.

Ich muss mit anseh‘n wie die Stadt verdreckt,
wie Häuser und Denkmale werden befleckt –
...
4 Begreifen würde ich so gern! 09.03.26
Vorschautext:
Begreifen würde ich so gerne diese
Welt –
einfach verstehen das Drum und Dran,
das unser Treiben stündlich in Atem
hält.

Doch frohen Sinn kann ich dabei nicht
finden!
Man lebt von Raub, Mord und Gier –
die Welt plagt im Grunde ein ganzes
Meer von Sünden!

...
3 Des Krieges Bannfluch 09.03.26
Vorschautext:
Nichts als Ruinen, ohne Türen und Glas
zieht die Straße die blutige Furt
der leeren Fassaden – und keine Bahn mehr surrt.
Das Pflaster glänzt blutnass.

Trifft der Tod, der Blick ist kalt
der harte Schritt der Soldaten auf Pflastersteinen verhallt –
Feuer steigt auf, höher als jeder Zaun,
der letzte Atemzug kommt geballt.

Keinen Schutzraum mehr
so im Nichts das Denken wie im Gehen
...
2 Wer bestimmt über den Krieg? 09.03.26
Vorschautext:
Wer bestimmt über den Krieg?
Wer wird bekämpft und was wird besiegt?
Wer denkt an das Leid und der Menschen Tod?
Wer bekämpft den Hunger und die unsägliche Not?

Wer trägt Verantwortung für diese Welt?
Wer kittet die Scherben, wenn sie fällt?
Wer produziert die vielen schrecklichen Waffen?
Wer heilt die Wunden, die da klaffen?

Wer tröstet die Kinder, die allein?
Wer gibt der Hoffnung wieder Schein?
...
1 Des Lebens Lehrgang 09.03.26
Vorschautext:
Lass dich auf keine Gangart ein
die Misserfolg verspricht.
Das Leben soll ein Lehrgang sein,
ein Leerlauf aber nicht!

Ich will dir den Elan nicht nehmen,
doch falls du mir den Tipp erlaubst:
Du sollst dich nur an Menschen lehnen,
an die du auch nach Dienstschluss
glaubst!

©Thomas de Vachroi