Profil von Moira Ashly

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Anzahl Gedichte: 22
Anzahl Kommentare: 4
Gedichte gelesen: 1.135 mal
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Titel
22 Oh Mensch! 16.10.26
Vorschautext:
Oh Mensch, wenn ich die Nachrichten hör,
fällt mir der Glaube an DICH sehr schwer.
Da geht’s über Diebstahl, Raub und Betrug
bis hin zum Mord. Damit nicht genug:

Es gibt Katastrophen und Klimawandel,
und eifrig betriebenen Drogenhandel.
Sie reden von Frieden, von Deeskalation
und senden Waffen an jedwede Nation.

Sie predigen Wasser und trinken selbst Wein.
Mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein.
...
21 Erkältungszeit 11.10.26
Vorschautext:
Die Lunge rasselt, die Nase trieft.
Man hustet, röchelt, schnupft und schnieft.
Ein Virus hat sich über Nacht
in meinem Körper breit gemacht.

Ein solcher von den ganz den Fiesen
und reizt zum Husten mich und niesen!
Doch eines sag ich dir, Virus, nu:
Nach diesem Update bin ich stärker als DU!
20 Der Heideweg 10.10.26
Vorschautext:
Wie oft bin ich diesen Weg gegangen,
doch nie hab ich ihn so wie heute gesehen.
Ich spüre den Frühlingswind auf meinen Wangen
und möchte so stundenlang weitergehen.

Ich sehe ihn beinah so wie mein Leben,
mal kerzengrad aus, mal kurvenreich.
Er ist auch nicht immer friedlich und eben,
mal steinig hart, dann wieder zärtlich weich.

Genau wie mein Leben: mit festem Schritt
ging ich damals, so voller Zuversicht.
...
19 Chaos im Kopf 07.10.26
Vorschautext:
Ich weiß nicht, was ich mache,
ich weiß nicht was es ist.
War erst ’ne tolle Sache
und dann doch wieder MIST.

Ich feile und ich reime,
es kommt nix dabei raus.
Erstickt wird’s gleich im Keime,
ich flippe hier noch aus.

So schwungvoll angefangen
und zu Papier gebracht,
...
18 Nordsee 07.10.26
Vorschautext:
Ein Tag am Meer, die Wellen rauschen.
Windböen, die die Jacken bauschen.
Über mir klingt heiser Möwengeschrei.
Der Tag am Meer ist so schnell vorbei.

Ich gehe langsam über den Deich,
sehe Schafe, weißen Wollknäulen gleich.
Kinder lassen bunte Drachen fliegen,
während die Großen plauschend im Grase liegen.

Auf einer Bank genieße ich den Wind,
sehe Wolken fliegen und bin wieder Kind.
...
17 Märchenwelt 06.10.26
Vorschautext:
Nur einen kleinen Hinweis euch
ob diesem wundersamen Reich,
in dem verlustig ich gewesen
und von dem niemand je gelesen:

Es ist gleichwohl mal hier, mal dort.
Es existiert und ist doch fort.
Ist weit, ist nah, ist Königreich
und alle Wesen sind dort gleich.

Es ist der Himmel und die Hölle,
ist Hungersnot und auch die Völle.
...
16 Eichhörniges 06.10.26
Vorschautext:
Es saßen friedlich nebeneinander
die Eichhörner Max und Alexander.
Sie saßen eine Weile stumm
und guckten in der Welt herum.

Der Alex schließlich Maxe frug:
„Hast du davon nicht auch genug?
Wie wär’s damit, du ahnst es schon,
wir ändern unsre Position?“

Seit dem sieht man an manchen Stängen
durchaus auch mal ein Hörnchen hängen.
15 Schwedenmöbel 05.10.26
Vorschautext:
In allen Ecken und Nischen steh’n Schuhe,
in Reih und Glied hinter jeder Tür.
Ordnungsliebend verlässt mich die Ruhe:
Ich brauch einen Schrank, und zwar schnellstens, dafür.

Es war ja noch früh an diesem Tage,
ich hatte die Zeit und den nötigen Mut.
Auf ging’s, zum Schweden, da gibt’s – ohne Frage –
das passende Schränkchen, billig und gut.

Bald drauf sah man mich durch die Gänge traben,
mit Zollstock und prüfendem Kennerblick.
...
14 Drachengeschichte 03.10.26
Vorschautext:
Gerade war er wohl noch da,
der Drache namens Adeba.
Jetzt ist er weg und mit ihm ging
die Hoffnung, wenn auch nur gering,

dass sich auf diesen Schwerenöter
gleich stürzen würd ein Drachentöter.
So’n edler Ritter mit Schild und Schwert.
Nur keine Angst, ich hätt verwehrt,

dass er dem Drachen krümmt ein Haar,
dem Drachen Namens Adebaaa.
...
13 Hexenreigen 26.09.26
Vorschautext:
Sechs Hexen waren’s einst gewesen,
und flogen alle auf einem Besen.
Eine fiel herab in die Sümpf,
da waren’s nur noch fünf.

Fünf Hexen stiegen hinab in den Keller.
Die eine war – wie immer – viel schneller
und fiel in den großen Bottich mit Bier,
da waren’s nur noch vier.

Vier Hexen flogen zum Supermarkt
und hatten die Besen davor geparkt.
...
12 Das weise Mammut 25.09.26
Vorschautext:
Mammut Hellmut, hell und weise,
wundervoll und gar nicht leise,
schlich im Dunkeln durch das Haus.
Trat beinah auf eine Maus.
Durch das laute Mäusefiepen
ist Herr Hellmut steh’n geblieben.

Hat sich ganz, ganz doll erschrocken,
machte sich gleich auf die Socken,
rannte aus dem Haus hinaus.
Schon ist die Geschichte aus.
Halt! Seit damals das geschehn,
...
11 Autobiografie 19.09.26
Vorschautext:
Früher noch, in jungen Jahren,
sah man mich mit langen Haaren.
Schlank und rank mit Elan und Biss.
Kurz und gut: ’ne ECHTE Miss.
Alles schien so leicht und frei.
Doch die Zeit, sie eilt vorbei.

Heute, weil die Zähne wackeln,
sieht man mich zum Doktor dackeln.
Die Figur hat auch gelitten,
und es wird nicht mehr geschritten.
Nein, ich geh jetzt mit Gefühl,
...
10 Noch’n Gedicht 18.09.26
Vorschautext:
Man hat’s nicht leicht auf dieser Welt.
Kann man sich doch für teures Geld
fast einen jeden Wunsch erfüllen:
In Samt und Seide sich verhüllen,
behängen gar mit edlen Steinen.
Doch es bringt mich fast zum Weinen,
wenn ich mein Schränckchen so betracht,
was für mein Schuhwerk ist gemacht.

Da stehen neben den Geräten,
in denen ich mir brech die Gräten,
nur noch die staubigen Patinen,
...
9 Aus und vorbei 13.09.26
Vorschautext:
Wie tief kann eine Seele fallen,
wie schmerzlich können Worte sein?
Ich höre deinen Schritt verhallen
und bin auf einmal ganz allein.

Ich möchte weinen wie ein Kind
und setze mich in eine Ecke.
Ich wieg‘ mich wie ein Blatt im Wind,
gehüllt in meine Decke.

Noch kann ich dich hier überall
begreifen, riechen, sehen.
...
8 Urlaub 12.09.26
Vorschautext:
Ich liege noch und lausch nach draußen,
hör Autos, die vorüber sausen,
hör Stimmen und ein Kinderlachen.
Hab Urlaub – und muss gar nichts machen.

Ich dreh mich auf die Seite nun.
Hab ja nichts Besseres zu tun.
Der Regen prasselt auf das Dach.
Hab Urlaub – und ich liege wach.

Die andere Seite wird probiert
und draußen wird laut lamentiert.
...
7 Dichterkunst 11.09.26
Vorschautext:
Wenn ich ein Dichter wär,
dann wär es halb so schwer.
Meine Worte flössen ein
in so manchen Dichterreim.

Wenn ich ein Maler wär,
dann wär es halb so schwer,
könnt‘ mit den bunten Dingen
Menschen zum Staunen bringen.

Wenn ich ein Bäcker wär,
dann wär es halb so schwer.
...
6 Gute Nacht Gedicht 10.09.26
Vorschautext:
Und wenn ein Stern vom Himmelszelt
ganz langsam auf die Erde fällt,
oder auch schnell – ich seh es nicht!
Ich lösch brav aus mein Nachttischlicht
und mache meine Äuglein zu.
Jetzt hat das Oberstübchen Ruh.
Den ganzen Tag wird hier gemautzt,
gezwitschert und sogar gekauzt.
Nur nachts ist’s ruhig, wenn ich dann schlafe.
Es schlafen jetzt sogar die Schafe,
die ich vor kurzem noch gezählt.
Es wird ganz still in meiner Welt.
...
5 Liebe 07.09.26
Vorschautext:
Der Liebe Band, erst zart gewebt,
erstarkt in all den Jahren.
Denn eine Liebe, die gelebt,
die immer wieder sich erhebt,
trotzt allerlei Gefahren.

So mannigfaltig zeigt sie sich
in allem, was gesegnet.
Mal winzig klein und sicherlich
was bruder- oder schwesterlich
in Liebe dir begegnet.
4 Dem Leser 05.09.26
Vorschautext:
Ein Autor MUSS im Buch versinken
und kämpfen gegen Leid und Drachen!
MUSS Nacht für Nacht dem Schlaf abwinken
und schreibend über’m Laptop wachen.

Er oder Sie, je nach Geschlecht,
spitzt Stift und Ohr und Fantasie.
Macht’s sicherlich nicht allen Recht,
zwingt gar den Duden in die Knie.

Das alles würd‘ kein Sinn ergeben
gäb’s endlich dort die LESER nicht,
...
3 Herz 05.09.26
Vorschautext:
Es treibt dich um,
lässt dich nicht los.
Es macht dich klein
und riesengroß.
Macht dich zum Narren
oder zum Sieger.
Lässt dich verharren,
macht dich zum Krieger.
Es lässt dich steigen,
lässt dich fallen.

Es ist in Dir,
...