Profil von Irina Beliaeva

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Anzahl Gedichte: 57
Anzahl Kommentare: 13
Gedichte gelesen: 5.590 mal
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Titel
57 die Schneeflocken 13.12.20
Vorschautext:
Weiße Schneeflocken fallen nieder,
ich bewundere sie wieder. 
Sie glitzern auf meinen langen Locken
und möchten mich in ihr weiches Netz locken.
Sie mögen auf meinen Wimpern wippen,
genießerisch schmelzen sie auch auf meinen heißen Lippen, 
ohne am Leben zu nippen. 
56 Sommerträume 30.11.20
Vorschautext:
Ich will das Wasser fließen sehen, 
aber ich möchte nicht in den Fluss baden gehen.
Ich würde am Ufer die ganze Nacht sitzen bleiben, 
um den Lärm der Stadt zu vermeiden. 
Ich wünsche die Vögel singen zu hören, 
ohne dass Geräusche des Tages mich stören.
Ich möchte die Sprache der Tiere verstehen,
die Grillen im Gras springen sehen.
Der Blitz und der Donner könnten mich nicht überraschen. 
Wenn es regnete, bräuchte ich mein Kleid nicht zu waschen.
Dem Wind ist erlaubt mit meinem Haar zu spielen.
So befreit er mich vom Frisieren.
55 Alles hat sein schönes Ende 24.11.20
Vorschautext:
Alles hat sein schönes Ende.
Der Sommer endet mit der Ernte.
Reife Früchte schmücken den Wald.
Ihre Schönheit liegt in der unendlichen Vielfalt.
In den Gärten stehen die Bäume in aller Pracht.
Sie duften fein in der kühlen Nacht.
Dann bedeckt sie Eis und Schnee,
derbe Ketten tun ihnen weh.
Obwohl die Fesseln durchsichtig sind,
dringt das Sonnenlicht durch sie nicht.
Die Pflanzen verlieren ihre Kraft,
in den Stielen steigt in die Höhe kein Saft.
54 Ich komme... 29.10.20
Vorschautext:
Ich komme zu dir, wenn du mich verlässt. 
Auch wenn du mich dir nicht nähern lässt.
Ich finde den Weg zu deiner Seele.
Die Einsamkeit wird mich mehr nicht quälen. 
Alle Tage sollen nur uns gehören. 
Die Alltagskleinigkeiten dürfen nicht mehr stören.
Wir können die Gewässer gleiches Flusses fließen sehen.
Ohne Wörter ist es sehr leicht einander zu verstehen.
Ich zeigte schon einmal mit dem Blick auf den Sonnenaufgang und
der Sonnenfleck malte mir ein schönes Bild der Morgendämmerung, das vor deinem inneren Auge entstand.
Es gefällt mir mit dir in den Gedanken zu  sprechen.
Die Herzensstimme kann nichts unterbrechen.
53 der Herbst 06.10.20
Vorschautext:
Der Herbst bindet aus dem Laub einen Kranz. 
Der Wind stört ihn, er führt welke Blätter zum Tanz.
Er weiß, sie bleiben am Leben, 
solange sie in der Luft schweben.
Vor dem Sonnenschein zeigen sie sich in vollem Glanz. 
Er berauscht sich an ihrer Eleganz. 
Ein leichter Hauch webt die goldenen Fäden in die dürre Laubhaut.
Ihm ist beliebiger Umgang  mit den Blättern erlaubt. 
Es gefällt ihm sie zärtlich in die Höhe zu heben.
Bei der  schlechten Laune pflegt er sie der Willkür des Schicksals preiszugeben. 
52 deine Netze 24.09.20
Vorschautext:
Ich zapple wie ein Fisch in deinen Netzen.
Sie sind zu weich, um mich zu verletzen.
Ich habe mich fangen lassen,
deswegen kannst du mich nicht verlassen. 
Wir sind mit einem Netz zusammengebunden.
Ich sitze drinnen und du hast mehr Freiheit,
denn du siehst es von einer anderen Seite. 
51 Die Zeit 18.09.20
Vorschautext:
Die Zeit verfliegt im Nu,
sie kennt keinen Halt.
Die Tage fließen wie Sand in der Uhr ohne Sorgfalt.
Den Ablauf kann man nicht ändern,
auch wenn wir die Sanduhr umdrehen.
Die Tage pflegen die Zeit zu verschwenden,
ohne die Dunkelheit zur Seite zu drängen,
um ewig zu leben.
50 Ich brauche dich 26.07.20
Vorschautext:
Du weißt, dass ich dich brauche.
Du bist der Mann, dem ich vertraue. 
Mein Leben  ist ohne dich leer,
ich vermisse dich  sehr.
Ich möchte dich berühren, 
durch die märchenhafte Nacht führen. 
Wie gerne würde ich dich atmen,
meine Träume wollte  ich dir verraten. 
Ich würde mit dir die Stille genießen. 
Wir könnten hören die Gewässer fließen. 
Der Mond würde nur für uns leuchten, 
den gekrümmten Pfad für unsere Gefühle beleuchten.
...
49 der Nebelrauch 22.07.20
Vorschautext:
Die Nacht ist still, ich fühle keinen Windhauch.
Über den Fichtenwipfeln bildet sich ein Nebelrauch.
Ich fasste ihn mit meinen beiden Händen und wünschte, dass er nie  in der Dunkelheit verschwände.
Nachdenklich schauen auf mich aus der Ferne große Sterne wie helle Laternen.
In meinen Träumen fliege ich zu dir,
trotz der vielen Hindernisse bin ich immer bei dir.
48 Ich möchte dich verwöhnen 22.07.20
Vorschautext:
Ich möchte dich verwöhnen,
daran hast du dich nicht zu gewöhnen, 
aber mir gefällt,wenn es dir nichts fehlt. 
Wenn du frei in deiner Wahl bist,
auch, wenn du vor mir etwas verbirgst,
wenn ich deinen Wünschen entgegenkomme 
und im Feuer der Leidenschaft umkomme.
Wenn ich deinen Begierden fröne,
brauchst du mich nicht zu krönen.
47 unser Treffen 19.07.20
Vorschautext:
Unser Treffen in der Nacht
habe ich mir ausgedacht,
denn ich habe keine Möglichkeit 
mit dir unter vier Augen zu sein.
Die Worte  aus  deinen Briefen 
tauchen  in meine Seele immer tiefer und tiefer. 
Daraus entsteht meine innere Welt,
aus der sich die Liebe zu dir gebärt.
46 die Sommernächte 04.07.20
Vorschautext:
Die Sommernächte sind sehr kurz ,
sie ähneln einem fernen Gruß 
der Tage, die vorbei schon sind.
Von ihnen blieb kein Lebenswind.
Des Sensenmannes leichter Kuss,
bot ihnen schmerzlichen Genuss.
Für sie war er ein süßer Muss,
die Ewigkeit bereitet manchmal eine große Lust.
45 der Windhauch 26.06.20
Vorschautext:
Meine Augen möchten schlafen.
Ich muss aber heute noch schaffen
die Kräfte zusammenzuraffen,
um dir eine Liebeserklärung zu machen.
Die Augen schlafen doch ein,
die Dunkelheit schleicht leise hinein.
Ihre weichen Schritte sind nicht zu hören,
darum können sie meine Träume nicht zerstören.
Der aufdringliche Gedanke lässt mich nicht frei,
ich möchte für immer bei dir sein.
Ich denke an dich Tag und Nacht.
Meine Träume von dir sind nicht ausgedacht.
...
44 berauschende Nacht 19.06.20
Vorschautext:
Klebrige Nacht riecht süß,
meine Lippen spüren ihren Kuss.
Zähe Tropfen löschen kaum starken Durst,
aber ihr Aroma ist purer Genuss.
Ich trinke den sinnlichen Saft wie Wein,
sein Geschmack ist sehr lecker und fein,
doch kann er gefährlich für die Vernunft sein.
Er berauscht mein Bewusstsein, verwirrt meine Sinne,
ohne Tautropfen sind sie wie ein trockenes Gerinne.
Die Gefühle brauchen ein starkes Erdbeben,
um das stille Wasser aus der Tiefe zu heben.
43 Kätzchen 03.06.20
Vorschautext:
Grüne Birken vor dem Fenster
haben frische grüne Kätzchen.
Die Kätzchen werden weggeweht,
sie werden tüchtig weggefegt.
Man muss die Kätzchen fest einschließen,
sonst werden kleine Kätzchen niesen.
42 der glückliche Fall 09.05.20
Vorschautext:
Ich habe lange nachgedacht.
Etwas hat uns zusammengebracht.
War das ein Zufall oder das Schicksal ?
Ich verlasse mich eher auf den glücklichen Fall.
Er lauert zum Glück auf uns überall.
41 Ich warte immer auf dich 09.05.20
Vorschautext:
Ich warte immer auf dich,
obwohl du mir nichts versprichst,
obwohl das Warten sich nicht immer lohnt.
Langes Warten bin ich gewohnt.
Du kannst mich zu dir nicht kommen lassen.
Du kannst mich für immer verlassen.
Aber ich möchte daran nicht glauben,
weil ich dir vertraue.
40 Was ist die Liebe? 07.05.20
Vorschautext:
Was ist die Liebe?
Ist das des Lebens toller Scherz
oder des Herzens glühender Schmerz,
oder der Seele lachende Lust,
oder des Schicksals freundliche Gunst?
Niemand kann darauf die Antwort finden.
Starkes Gefühl lässt alle erblinden.
Nur der Enttäuschung kann es gelingen
die Blinden zur Vernunft zu bringen,
damit ihren Gemütern die leeren Hoffnungen entschwinden.
39 ein Gespräch 21.04.20
Vorschautext:
Ich mag mit dir in der Nacht sprechen.
Es ist unmöglich unser Gespräch zu unterbrechen.
Niemand kann uns stören einander aufmerksam zu hören.
Ich sehe dich in meinen Träumen,
deshalb habe ich Angst sie zu versäumen.
Du pflegst mich zu lehren
dich heiß zu begehren.
Diese Lehre brauche ich nicht,
denn ich begehre schon seit Langem dich.
38 im Blumengarten 19.04.20
Vorschautext:
Ich träume von dir in der Nacht,
deshalb liege ich sehr lange wach.
Ich spüre deine Lippen mich grüßen,
ohne mich zu küssen.
Ich sehe dich mich umarmen,
ohne dass ich in deine Hände gelange.
Ich lade dich in meinen Garten,
du kommst sofort und lässt mich nicht lange warten.
Du genießt dort Blumen und Blüten,
die ich für dich sorgsam hüte ,
ohne einen Blumenstrauß zu pflücken.
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