Profil von Gritt Scheida

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Anzahl Gedichte: 55
Anzahl Kommentare: 26
Gedichte gelesen: 2.530 mal
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Titel
15 INNERER REICHTUM
Vorschautext:
NICHT den Pinsel meines Lebensbildes aus der Hand geben.
NICHT bestrebt sein der Rettungsring für alle andere zu sein, du
ertrinkst selbst.
NICHTS bewerten , nur beobachten, du kennst die ganze Geschichte
nicht.
NICHT alle die groß sind, sind auch erwachsen.
NICHT ein lebenlang versuchen mit Stützräder zu fahren, machst
keine Erfahrungen, wirst nicht stark.
14 HAIKU
Vorschautext:
Hab heute mal Zeit
über uns nachzudenken,
mach ich nie wieder.
13 Erkenntnis
Vorschautext:
Man liebt so ,
wie man Liebe erfahren hat.
12 TROTZDEM
Vorschautext:
Ich sitze auf dem Baumstumpf
schau mir die Masrung an,
ein Zeugnis reichen Lebens,
zieht mich in seinen Bann.
Durch Frost und Trockenzeiten
du Baum, warst stets bereit
zu wachsen gegen Widerstand,
hast diese Weisheit früh erkannt.
11 SYSTEMFEHLER
Vorschautext:
Manchmal möchte man
die Reset-Taste drücken,
das System Dasein neu gestalten
DAS LEBEN SAGT NEIN
Manchmal möchte man
etwas ungeschehn machen,
DAS LEBEN SAGT NEIN.
Da ist ein Systemfehler,
nichts kann ausradiert werden,
alles läßt Spuren.
10 ERZIEHUNG
Vorschautext:
Es gibt unzählige pädagogische Ratgeber,
dabei müßten wir unsere Kinder
nur drei Worte lehren :
DANKE, BITTE, VERZEIH
9 SONNEN -HAIKU
Vorschautext:
Auf deinem Lichtstrahl
erwärme ich meine Seele.
Lebensretterin.
8 GESCANNTE GEFÜHLE
Vorschautext:
Nie perfekt - doch wahrlich echt
stolpre ich durch`s Leben,
hat mich reichlich, oft und gern
Sonnenschein gegeben.
Nie perfekt doch wahrlich echt,
tanz ich heut` euphorisch,
wenn der Tanz auch manchesmal - scheint illusorisch.
7 DER TRAURIGE CLOWN
Vorschautext:
Tollpatschig, melancholisch,
dumm , lächerlich , euphorisch ,
berühr ich Seelen groß und klein,
im Innersten- bin ich allein.
Doch dann kamst du in meine Welt,
saßt plötzlich da im Zirkuszelt,
in Loge 9 hast dich plaziert,
schon anfangs hast mich irritiert.
Du lachst mich an , klatscht ganz entzückt,
schickst mir ein Kuß - ich war verrückt.
Fast jeden Abend saßt du da,
das selbe Spiel , als ich dich sah,
...
6 Hommage an ein Buch
Vorschautext:
Kurz-Essay
Zu den glücklichsten Erfahrungen im Leben eines Menschen, gehört das Freiwerden innerer Blokaden.
"Salz auf unserer Haut" von Benuite Groult, ist eines der schönsten Bücher eines solchen Freiwerden.
Hätte ich die Gabe einer Filmregiseurin , würde ich es verfilmen, wissend , dass alle Männer dieser Welt auf die Barrikaden gehen würden, sich fragen - was erlaubt sich diese angesehne Frau der Pariser feinen Gesellschaft, die alles besaß was man sich wünschte , und fährt zu vielen Randevous zu einem einfachen Fischer, lebt ihre leidenschaftliche Liebe aus. Darf das eine Frau ? Da brechen Dämme über Jahrhunderte gesicherte Moral.
Wie gerne hätte ich einen Autor unter diesem Titel gelesen, nein, eine Frau schrieb das Buch.
Das Einzige was mich störte ist - die Autorin war eine Feministin. Ich mag diese einseitige Haltung nicht. Diese Tatsache tut jedoch keinen Abruch der Qualität dieses wunderbaren Buches.
5 HAIKU / Taubstumm
Vorschautext:
Die Liebe macht blind.
Taubheit - war lange vorher.
Stumm wird man später.
4 REINSTE LIEBE
Vorschautext:
Wenn eine Frau dich in ihr Leben läßt,
macht sie es nicht,
weil sie dich braucht.
Sie läßt dich in ihr Leben , weil sie dich will,
nein, nicht besitzen -
dich beflügeln, inspirieren, motivieren
FÜR DAS LEBEN
3 ALLTAGSWUNDER
Vorschautext:
Ein kleiner weißer Schmetterling
umkreiste mich vor Tagen,
ich weiß und weiß noch immer nicht,
was wollte er mir sagen.
Vielleicht bringt er bloß Freude mir,
du kleines Ding - ich danke dir.
2 EIN DICHTER ALTERT NICHT
Vorschautext:
EIN DICHTER ALTERT NICHT
wenn bierdumpf, tabakverbeizt
er Wörterschlangen lustvoll verheizt.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
sie alle schrieben, schrieben, schrieben,
sich wund am Leben rieben, rieben.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
durch ihr sinnliches ausschweifen
sie seelisch sich begreifen.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
weil jung die Seele und ihr Herz
trotz grauem, dunklen Lebens-Schmerz.
...
1 IM BIOLOGIEUNTERRICHT
Vorschautext:
Klein Fritz behauptet vehement,
er weibliche und männliche Fliegen erkennt.
Er kann es beweisen, er weiß es genau,
welche der Mann und welche die Frau.
Gelächter in dem Klassenraum,
die Lehrerin die glaubt es kaum.
Doch Fritz erklärt begeistert dann,
die Wissenschaft erkennt es an,
die Weibchen vor den Spiegel flogen
die Männchen zu dem Bierglas zogen.