Profil von Gritt Scheida

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Anzahl Gedichte: 32
Anzahl Kommentare: 18
Gedichte gelesen: 1.377 mal
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Titel
32 LEERE 12.06.26
Vorschautext:
NIEMAND
hörte ihren stummen Schrei.
NIEMAND
sah ihre inneren Drohnen.
NIEMAND
sagte - wechsle die Straßenseite !
NIEMAND
schickte ihr Wolkenpferde.
NIEMAND
sah wie der Schein trügt .
Alle lebten AUFRECHT -KNIEEND in innerer Leere.
31 HAIKU 08.06.26
Vorschautext:
Es klopft an die Tür.
Weiß nicht ob Glück oder Leid.
Beides bleibt nicht lang.
30 Pantun 01.06.26
Vorschautext:
Hab Lust heut was schönes zu tun
schreib schnell mal ein Gedicht
man nennt es auch Pantun
ob`s schön wird , weiß ich nicht.

Schreib schnell mal ein Gedicht,
heut fällt es mir nicht schwer,
ob`s schön wird , weiß ich nicht
mein Kopf sich atmet leer.

* geschrieben nach Pantun- Regeln
29 Gedanken- Looping 25.05.26
Vorschautext:
Was uns im Weg steht
ist kein Hindernis ,
sondern ein Wegweiser .
28 WUNDER SIND WAHRE WIRKLICHKEIT 24.05.26
Vorschautext:
Wir haben gelernt
dem Verstand zu vertrauen
weil er laut .
Lausche dem Geist in dir,
der uns geschenkt.
27 Überlebensstrategie - aber wie ? 21.05.26
Vorschautext:
"Wissen ist Macht" sagt einst Bacon
schon ganz früh zu seinem Sohn.
Jedoch in uns`rer Zeit
gewolltes Nichtwissen sich macht breit.
Nicht Dummheit, Trägheit ist der Grund,
der Mensch will seelisch bleiben gesund.
All die Berichte über Kriege ,
Niederlagen oder Siege,
Wirtschaftskrisen, Klima, Krankheit ,
vergiften uns`ren Geist zur Zeit.
Es wird fatal, wenn kognitiv und emotional,
unser Inneres erzittert,
...
26 GESUNDE SPIRITUALITÄT 17.05.26
Vorschautext:
Wir sind mehr
als die Rolle die wir spielen.
Unter all dem Müll, Schutt und Verkrustungen,
die sich ansammeln,
lodert das WAHRE SELBST .
Immer und ewig .
Kann selbst nicht erschaffen werden ;
ist jedoch erfahrbar.
Oft - von anderen zuerst erkannt.
25 WORT - Wunder 15.05.26
Vorschautext:
W enn w ir w issen
w ie w ir w ilde , w utentbrannte
W eltkriege w eise w andeln;
W irtschaft, W issenschaft
w ohlbedacht w alten,
w erden W eltwunder w ieder w ahr.
24 MOMENTAUFNAHME 13.05.26
Vorschautext:
Mein Himmel hängt nicht voller Geigen
die musizierend mir wollen zeigen,
wie wunderschön das Leben ist.
Mein Himmel ist nicht immer blau,
oft ist er dunkel, schwarz und grau.
Nur manchmal - unerwartet schön,
darf kurz - ein Regenbogen sehn.
23 VORSICHT 10.05.26
Vorschautext:
Bei Weißwein denkt er an Dummheiten,
bei Rotwein spricht er von Dummheiten,
bei Sekt macht er Dummheiten .
22 UNDANKBARKEIT 09.05.26
Vorschautext:
Manche bekommen ein Rosenfeld
und sehen nur die Dornen.
Manche ein Unkraut
und sehen die wilde Schönheit.
21 VERGEBENS 08.05.26
Vorschautext:
Was nützt Sonnenschein im Außen,
wenn die Seele erfroren ist.
20 Gedanklicher Ausflug 06.05.26
Vorschautext:
Antworten
auf Wesentliches
kommt nicht,
wenn der Verstand arbeitet;
sie kommen,
wenn der Verstand ruht
und das Herz spricht.
19 Aus meinem Aphorismentempel 03.05.26
Vorschautext:
Vergebung ist nicht Zustimmung .
Es ist die Intelligenz der Liebe,
die nicht wartet auf Gerechtigkeit,
die erkennt ,
die Vergangenheit darf die Gegenwart nicht verschlingen
und die Zukunft nicht blockieren.
18 Wie schmeckt das Leben ? 30.04.26
Vorschautext:
Mal zuckersüß , mal sauer,
sagt Frederik , der Bauer.
Mal liegt es schwer im Magen,
hört man oft Leute sagen.
Mal schmeckt es ganz nach Wut,
es fehlt die Liebes-Glut.
Mal honigsüß kann Leben sein,
dazu trinkt mancher kühlen Wein.
Bleib im Leben ein Gourmet
das wär mein Resumee.
17 DANKBARKEIT 29.04.26
Vorschautext:
Hake das Gute, das dir begegnet
nicht einfach ab,
denn was dich ärgert
dem gibst du deutlich mehr Raum.
16 Metrik 27.04.26
Vorschautext:
Auf "MENSCH"
hab ich noch nie ein Reim gelesen
er ist und bleibt
ein ungereimtes Wesen.
15 LYRISCHER MONOLOG 25.04.26
Vorschautext:
Es gibt ,
im tiefsten Inneren jedes Menschen,
eine Sehnsucht, einen Schmerz, eine Wahrheit,
die er mit keinem geteilt.
Ein Juwel,
der gelebt werde will.
14 SPIRITUALITÄT IN DER POESIE 23.04.26
Vorschautext:
Ein empathicher Leser
liest nicht nur die Worte,
er liest auch den Menschen
der hinter den Worten steckt.

Ein Poet
schreibt nicht nur Worte
er öffnet, oft unbewußt,
ein bißchen die Pforte
zu seiner Seele.
13 Gedanken über das Alter / Kurz-Essay 18.04.26
Vorschautext:
"Das Alter ist sogar schlimmer als der Tod" sagte einst Simone Beauvoir . Habe das jehrelang nicht verstanden, weil ich eine Großmutter hatte, die noch im hohen Alter behauptete : "Habe schlechte Augen,schlechtes Gedächnis, wacklige Beine aber komme mit allem gut zurecht ".
Vor diesem Hintergrund bekam ich kein klares Bild über das Alter und lebte naiv meinen Frühling.
Es soll Gerontologen geben die das Alter unterscheiden :
- junges Alter 50-70, mittleres 70-80 , Gnadenalter über 80.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT.
Neuerdings erforschen Psychologen, Soziologen und Gerontologen auch die Sexualität im Alter. Da sollen, heißt es, grobe Fehler gemacht worden sein. Die Alten wurden entsexualisiert, man erklärte sie als Neutrum.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT.
Ein Vortraining in dem man sich fragt, war das alles - ist der Anbruch der Rentenzeit. Entweder fällt man in ein Loch, oder wird überaktiv, will nachholen, Konsum, Sport, Ehrenämter, Reisen, es gibt subtile Varianten.
Nicht übersehen darf man, Goethe vollendete seinen FAUST als er die 80 überschritten, Cato lernte griechisch erst mit 80, Sophokles schrieb seinen ÖEDIPUS im hohen Alter.
Die Künstler sind diesbezüglich favorisiert, sie leben in jedem Alter ihre Kreativität aus, oft erst dann erwacht sie.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT
Ich hoffe in Würde diese Schwellenwege zu überschreiten, aber ich weiß es nicht.
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