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Anzahl Gedichte: 8
Anzahl Kommentare: 1
Gedichte gelesen: 4.421 mal
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Titel
8 Weihnachtszeit 01.12.18
Vorschautext:
Über den Weihnachtsmarkt laufen
und teure Geschenke kaufen,
Bratwurst essen, Glühwein trinken,
erschöpft im Trubel versinken,
denn viel zu schwer sind schon meist unsere Taschen
und trotzdem gibt's noch zu putzen und waschen,
dann Plätzchen und Stollen backen,
Päckchen packen, Nüsse knacken ...
Immer gibt es noch etwas zu tun,
da gibt's kein Besinnen und Ruh'n.
Perfekt soll das Weihnachtsfest sein
und heller noch strahlen im glitzernden Schein.
...
7 Ein Sommertraum zur Weihnachtszeit 01.11.18
Vorschautext:
- Ein Loblied auf die Quitte -

Zum Fest will ich dir schenken einen Traum ...
Er flog zu mir verheißungsvoll von einem grünen Quittenbaum
wie eine Erinnerung ans ferne Paradies,
das einst der Herrgott den Menschen überließ.
An einem Tag im Lenz ward er in einem rosa Blütenmeer gebor'n.
Das Blühen ist Vergangenheit, doch dieser schöne Traum ging nie verlor'n.
Auch wenn der Baum nun schneebedeckt und kahl sein Holz zum Himmel reckt,
hab ich in seiner Frucht das Wunder noch einmal entdeckt.

Denn gelbe Quitten fangen wie der Wein die Sonne eines ganzen Jahres ein.
...
6 Worte an einen Freund 15.10.18
Vorschautext:
Mein Freund, ich hör dir gerne zu,
doch wieder willst du reden nur von ihr!
Was ich auch meine, was ich denk dazu,
ja, möchtest du es wirklich hör'n von mir?

Du bist wie Wachs in ihren Händen
und schmilzt dahin, wenn dich ihr Blick berührt.
Oh, kann das jemals glücklich enden,
wenn die Hoffnung immer wieder Feuer schürt?

Schon viel zu lang bist du ihr Unterhalter und ihr Retter,
Inspiration und Zeitvertreib,
...
5 Herbstanfang 05.10.18
Vorschautext:
Als ich heut aufgestanden bin, war's irgendwie so still.
Die kühle Morgenluft mich rau umfing, so wie's zuletzt gescheh'n war im April.
Kein einzig Bienchen war zu hören, das vor kurzem noch gesummt,
sogar des Sommers unbeschwerte Sänger sind verstummt.
In Scharen ziehen all die munt'ren Vögel fort.
Schon naht der Herbstwind mit Gebraus und spricht sein grimmig Wort.

Gar stürmisch fegt er über Feld und Flur,
was treibt er denn für wilde Spiele nur?
Zerzaust mein Haar und peitscht den See,
knickt um den Halm, fährt durch den Klee,
er treibt die dunklen Wolken vor sich her,
...
4 Himmelslicht 27.07.18
Vorschautext:
Morgens der Himmel erwachet aus finsterer Nacht, noch bevor die
Goldenen Strahlen der Sonne die Berge und Täler berühren.
Über dem schlafenden Lande erblick' ich ein Blau, so ergreifend,
So wunderschön und so wirklich und doch ist's für mich nicht zu fassen.
Tief scheint das Blau wie's Geheimnis der Schöpfung und ihre so große,
Endlose Weite, ja strahlend gar wie die lichtseidenen Schwingen
Göttlicher Boten erscheint mir des Himmels so herrliche Farbe.
Kühl wie die sprudelnde Quelle, erfrischend und klar wie ihr Wasser,
Rein wie der Anbeginn ewiger Zeiten und all uns'rer Seelen.
Kostbar geschmückt ist das Blau mit dem einzigen Stern noch am Morgen.
Funkelnde Venus, sie lässt in der Liebe den Sinn mich erahnen.
Hehr wird der Geiste, berauschet der Sinn, bis verloren im Traume
...
3 Der Zauber der Welt 06.07.18
Vorschautext:
In all den bunten Farben und in hellem Licht
zeigt die Natur mir ihr herrlich reiches Gesicht.
Darin kann ich erkennen eine große Pracht
und auch des Lebens eig'ne, schöpferische Macht.
Es kommen so viele Fragen mir dann in den Sinn ...
Was ist's Geheimnis der Welt, wo liegt ihr Beginn?
Warum das Licht in vielen Farben scheinen kann
und wie es dringt ganz tief in meine Seele dann?

Sind denn die Wellen wirklich nur reine Physik?
Sie sind doch auch Schönheit, Farbe, Klang und Musik,
Empfindung, Poesie, die Liebe und das Licht,
...
2 Die Saale - Eine Liebeserklärung 01.07.18
Vorschautext:
Verträumt und still in einem Tale mild
durchzieht der Saale Lauf das Heimatland.
Sie ist des blauen Himmels Spiegelbild
und stolze Burgen säumen ihren Strand.

Versteckte Dörfer und die alten Städte
sich bunt an ihrem wilden Ufer reihen
wie auf einer prächt'gen Perlenkette,
darüber fliegen Gauklern gleich die schönen Weihen.

Einst kämpften hier die Ritter ihre Schlacht,
viel Zeugnis ist am Fluss noch heut' zu finden.
...
1 Farben und Linien 30.06.18
Vorschautext:
Farben und Linien, vom Maler aufs Bilde gebannt und für immer
Da miteinander verwoben durch menschliches Schaffen und Größe,
Geben einander sich Halt und zusammen erst höheren Sinne.
Sie sind im Werke gefügt wie der Himmel, die Türme und Berge;
Zeigen die Schönheit der Heimat, die Landschaft mit Feldern und Bäumen.

Aber sie wollen im Licht lieber spielen und viel mehr erzählen.
Scheinen sie doch wie im ewigen Tanze nach Freiheit zu streben,
Hoch mit dem Geist sich zu heben und tief in die Seele zu senken,
Und sich mit allem umgebenden göttlichen Glanz zu vermählen,
Um mit poetischem Zauber das Innerste Wesen zu spiegeln.

...
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