Zufällig an einem Tisch

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Du hast ein Funkeln in den Augen
und ein Lächeln im Gesicht.
Deine Haare glänzen golden,
wenn das Licht sich darin bricht.

Schaue auf muskulöse Arme,
die du keineswegs versteckst.
Interessant, wie du mich ansiehst,
wie du mein Interesse weckst.

Zum Lesen brauchst du eine Brille.
Du trägst ein grünes Polo-Shirt.
Dein Haarschnitt ist auffallend modisch,
was mich erst einmal verwirrt.

Ich lausche dir, wenn du erzählst.
Habe mir noch ein Glas Wein bestellt.
Du bist mal ernst und manchmal lustig,
was mir recht gut an dir gefällt.

Wir sitzen zu zweit an einem Tisch.
Du wolltest nur kurz zu Abend essen.
Bei eins, zwei Gläschen Rotwein,
den öden Alltagsstress vergessen.

Ich hänge gespannt an deinen Lippen,
und versinke in deinem Blick.
Die Zeit läuft uns gerade davon ,
ich drehe die Uhr heut´gern zurück.

Informationen zum Gedicht: Zufällig an einem Tisch

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24.03.2026
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