Weinbergschnecken

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Abends kommen sie heraus,
aus ihrem kleinen Schneckenhaus
und schleichen dann, im Müßiggang,
den schmalen Gartenweg entlang.

Auf den feuchten, glatten Wegen,
können sie sich gut bewegen.
Wenn es regnet, sind sie da
und begeben sich in Gefahr.

Wittern sie Vögel oder Mäuse,
verschwinden sie rasch im Gehäuse.
Sie lieben die feuchten, dunklen Ecken,
unter unseren Buchsbaumhecken.

Bei Trockenheit und Sonnenschein,
igeln sie sich ganz schnell ein.
Dann schaut aus dem Schneckenhaus,
nicht einmal der Kopf heraus.

Ich muss gestehen, an manchem Tage,
werden die Tiere auch zur Plage.
Dann lege ich sie auf den Spaten
und trage sie aus unserem Garten.

Informationen zum Gedicht: Weinbergschnecken

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27.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.