Was ist der Mensch auf diese Welt?
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
www.leitheim-gedichte.de
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Der Mensch - ein Halm der kurz nur steht
ein Schatten der zur Nacht vergeht.
Der Mensch ist Schaum der rasch entflieht
auch eine Blume die verblüht.
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Der Mensch ist Wachs, das schnell erweicht
wenn Feuer raubt ihm Lebensgeist.
Der Mensch gleicht dem Trompetenklang
als lauter Ton wo klingt nicht lang.
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So mancher Mensch ist hübsch und reich
doch wenn er Tod - farblos und bleich.
Der Mensch gleicht eines Baumes Blatt
bis es der Frost genommen hat.
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Des Menschen eitles Possenspiel
führt in die Irre nicht zum Ziel.
Der Mensch gleicht Rauch der rasch vergeht
da er vom Winde wird verweht.
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Des Menschen Fleisch, wenn tot bald stinkt
gleich einem Boot zur Tiefe sinkt.
Der Mensch wie Glas das schnell zerbricht
was er oft will bekommt er nicht.
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Der Mensch an Unrat recht viel macht
gibt selten nur auf andere Acht.
Der Mensch freut sich an falschem Spiel
da Eigennutz oft nur sein Ziel.
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Der Mensch an Worten spricht recht viel
Gleicht so dem Wetter im April.
Der Mensch auf Erden kurz nur Gast
für die Natur er schlimme Last.
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Der Mensch auf Erden oft Gott nicht nah
doch seine Wünsche sind reichlich da.
Der Mensch manch andern Leben raubt
oft auch nicht an die Hölle glaubt.
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Der Mensch lebt gern im Sonnenlicht
die Dunkelheit die mag er nicht.
Manch Menschenleben fließt dahin
ganz ohne Zweck ganz ohne Sinn.
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Manch Mensch dem anderen Leid oft gibt
weil er den Eigennutz nur liebt.
Auch mancher Mensch für andere da
ein solcher ist dem Himmel nah.
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So mancher Mensch den Frieden liebt
ein solcher anderen Freude gibt.
Der Mensch der ist ein gutes Wesen
wenn er an „rechtem Tun“ genesen.
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So mancher Mensch sich wichtig hält
Sein Wirken niemanden gefällt.
Zum Menschen gäbe es viel zu sagen
doch dabei würde ich verzagen.
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Peter Leitheim
www.leitheim-gedichte.de
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Leitheim Gebete.
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